Ursprung des Projektes war die Überlegung, kunstinteressierten Gästen jenseits des alltäglichen Hotel- und Jugendherbergsbetriebes während der documenta12 eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit anzubieten. Ziel ist es, "gewohnte" Lebensgewohnheiten zu hinterfragen, Möglichkeiten aufzuzeigen und eine lebendige Diskussion anzuregen.

Was das Projekt KasBaH von herkömmlichen Studienarbeiten unterscheidet, ist der Anspruch, Ideen nicht nur planerisch zu beschreiben, sondern diese auch tatsächlich umzusetzen. So arbeiten derzeit rund 25 Studierende mit ihren Betreuern an der Realisierung ihrer Entwürfe: Eine Studentin der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel beherbergt Gäste in einem Container, der im Inneren ihrem Zimmer in der Schweiz nachempfunden ist.
Ebenfalls aus der Schweiz stammt ein Baumzelt, das zur Übernachtung hoch in den Bäumen einlädt. Der Beitrag der finnischen Studierendengruppe der University of Art and Design Helsinki beschreibt die archaische Form eines Hauses und weckt durch seine Fassadenverkleidung Assoziationen an einen finnischen Birkenwald. Die Studierenden der Kunsthochschule Kassel realisieren ein Gebäude aus gestapelten Brettern, das ohne den Einsatz trennender Innenwände Raumzonen schafft, die Schnittstelle von Architektur und Möbel hinterfragt sowie mit dem Innen und Außen spielt.

Weitere Informationen: |<a href=http://www.kasbah-haeuser.de target=_blank>www.kasbah-haeuser.de</a>|

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