Die derzeit bestehenden rund 400 Ausbildungsverhältnisse seien jedoch nicht zufriedenstellend. Hier müssten kommunale Träger und Verbände noch stärker tätig zu werden. "Immerhin haben wir 4.000 touristisch organisierte Städte und Gemeinden, davon mehr als 300 Heilbäder und Kurorte, 2.600 Campingplätze und rund 100 größere Freizeitparks - alles potenzielle Nutznießer des neuen Ausbildungsberufs," meinte Hinsken.

Im Unterschied zum traditionellen Beruf des Reiseverkehrskaufmanns ist das Berufsbild der Kaufleute für Tourismus und Freizeit vorrangig auf touristische Tätigkeiten innerhalb Deutschlands gerichtet. Es geht dabei um die organisatorische Betreuung von Touristen und Gästen vor Ort, um attraktive touristische Angebote und deren Vermarktung.