Rund 20 Schüler dieser Schulen hatten sich zum Wettbewerb in den Räumen des Meininger Verlags in Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz) angemeldet. Grundvoraussetzung für ihre Teilnahme: eine Ausbildung an einer der Schulen und keine weitere Wettbewerbserfahrung. Ein Test mit 30 Fragen und einer Blindverkostung eines Rotweins war die erste Hürde, die die Teilnehmer zu nehmen hatten. Die sechs besten schafften den Einzug ins Finale.

Dort mussten sie sechs verschiedenen Weißweinen die richtige Rebsorte zuordnen. Teil zwei des Finales bestand aus einer klassischen Blindprobe. Je ein Rot- und Weißwein aus Italien mussten nach Farbe, Geruch und Geschmack beschrieben werden, es sollten eine Essensempfehlung, eine Serviertemperatur und eine mögliche Lagerzeit für die Weine genannt werden.

Im dritten Teil standen die Teilnehmer vor der Aufgabe, diverse Fehler in einer Weinkarte zu finden. Den Abschluss des Finales bildeten der klassische Gastservice und das Dekantieren einer Flasche Rotwein.

Verena Hof konnte am Ende die Jury vor allem mit ihren sensorischen Fähigkeiten überzeugen. In der schriftlichen Prüfung zeigte sie, dass sie die Theorie beherrscht, in der praktischen Prüfung ordnete sie nicht nur die meisten Weine richtig zu, sondern zeigte auch beim Gastservice eine charmante und gekonnte Leistung.

Platz zwei ging an Robin Spitz aus Heidelberg. Den dritten Platz entschied Laura Menges aus Rauenberg für sich. Die wertvollen Preise nahmen die Gewinner während der ProWein in Düsseldorf entgegen.
(Quelle: Meiniger Verlag)

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Bildtext: Verena Hof