Die hohe Leistungsbereitschaft, die Liebe zum Detail und nicht zuletzt die Lust am Fabulieren – vermischt mit Sinn für Humor - bewiesen einmal mehr, mit welch überzeugtem Einsatz der meisterliche Nachwuchs seine Berufsausbildung ernst nimmt.
Das Aufgaben-Repertoire erstreckte sich vom bildbeherrschenden Werbestück und umfasste zudem Aufaben wie das Herstellen eines Baumkuchens, Marzipanfiguren, sechs verschiedener Pralinensorten, süßer Plunderteilchen, sechs verschiedener pikanter Teilchen, eines Marzipanschildes sowie das eines Eisziegels und eine Torte im Anschnitt.
"Die hier präsentierten Arbeiten sind zumeist ganz große Klasse", schwärmt Prüfungsleiter Wolfgang Rother in einer ersten Bilanz. "Vor allem bei der Ausführung der Werbestücke zeigt sich das Können der Absolventen. Die moderne Auffassung und handwerklich sauber gearbeiteten Stücke der hier gezeigten Werbestücke erfüllen voll und ganz ihre Werbezweck. Sie sollen dem Kunden sofort ins Auge fallen! Dabei kommt der werbewirksamen, plakativen Darstellung eine besondere Bedeutung zu. Nicht zuletzt stellt die Umsetzung verschiedener Techniken wie gefärbte Schokolade oder verschiedene Zuckerverarbeitungen das hohe handwerkliche Niveau sichtbar unter Beweis."
Zum Schluss kam dann trotz Prüfungsstress Wehmut auf; denn diese Meisterprüfung war die letzte in den alten Schulräumen. Voraussichtlich zum Ende dieses Jahres wird der neue Schulanbau beziehbar sein und die jahrzehntelange Wirkungsstätte zur Erinnerung werden.
Aus- und Weiterbildung
Meisterprüfungen für Konditoren in München: Ideenvielfalt und hervorragende handwerkliche Leistungen
Es war erneut ein optischer Genuss: Die Vielfalt der Werbestücke sowie das meisterliche Handwerksgeschick, das die angehenden KonditormeisterInnen anlässlich der Meistersprüfung für KonditorenInnen an den Tag legten!
Von Brigitte Karch
