So auch diesmal – zur Freude von Schulleiterin OStDin Cornelia Brauer, die als Hausherrin ihre Gäste, darunter auch Vertreter der jeweiligen Ausbildungsbetriebe, mit den Worten begrüßte: "Diese Prüfung ist für uns etwas ganz Besonderes; denn sie findet zum letzten Mal im legendären Servierraum 406 statt – dem oftmals nachgesagt wurde, 'ihm hafte der Charme der 50er Jahre in der DDR an'." Un freue man sich, wenn man im Herbst dieses Jahres in gut ausgestattete und helle Räume im Neubau werde umziehen können.

Die Schulleiterin dankte den Prüflingen, die bereits um 6.00 Uhr unter den räumlich erschwerten Bedingungen ihre Vorbereitungen für das 6-Gänge-Menü getroffen hatten. Mit den Worten "Eure Kochkunst kann sich sehen lassen", lobte OstDin Cornelia Brauer aber nicht nur die Köchinnen und Köche, sondern verwies auch auf die hervorragenden Leistungen der Prüflinge in den Bereichen Fachkraft im Gastgewerbe, Refa und Hofa.

Nicht zuletzt war es der Umsicht und dem Engagement aller Beteiligten – den Mitgliedern der Prüfungskommission und den Fachlehrern, insbesondere von Fachlehrerin Sabine Eisert, zu verdanken, dass dieser Prüfungstag wunschgemäß verlaufen war – immerhin hatten alle Prüflinge bestanden! Dass die Frauen auf dem Vormarsch sind – so die Schulleiterin – sei an den sehr guten Noten abzulesen, was die geballte Vergabe von Ehren- und Staatspreisen zur Folge gehabt habe.

"Innerhalb von zwei Wochen erfolgten die diesjährigen Abschlussprüfungen. An der Städtischen Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe hatten diesmal 192 Köchinnen/Köche, 265 Hofa-, 95 Refa sowie 24 Prüflinge aus dem Bereich Fachkraft im Gastgewerbe teilgenommen", berichtete Andreas Herrmann, bei der IHK für München und Oberbayern als Referatsleiter kaufmännisches Prüfungswesen zuständig. An den jährlich jeweils zweimal stattfindenden Zwischen- und Abschlussprüfungen in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen nehmen etwa 15.000 bzw. 20.000 Prüflinge teil.