Die Auszubildenden, die in mittelfränkischen Gastronomiebetrieben kochten, wurden durch die intensive Vorbereitung auf den Wettbewerb an Biolebensmittel herangeführt, die in besonderer Weise klimaverträglich sind und ohne Gentechnik produziert werden. Gemeinsam mit Sonja Grundnig, Ernährungswissenschaftlerin vom Bund Naturschutz Bayern, Projektstelle Ökologisch Essen, wurde das Wettbewerbs-Konzept mit ernährungsökologischen Komponenten erstellt.

Die Beschaffung regionaler Bio-Lebensmittel für die Gastronomie hat sich stark verbessert. "Viele Großhändler und Bio-Erzeuger stellen sich auf die Belieferung mit Bio-Lebensmittel für den Außer-Haus-Bereich ein. Der regionale Bezug der Bio-Lebensmittel fördert Arbeitsplätze in der Region und schafft Transparenz", so Marion Ruppaner, BN-Agrarreferentin.

"Durch den Wettbewerb erhalten die Kochazubis wertvolles Bio-Wissen, dass sie in ihren Ausbildungsbetrieben zwischen Weißenburg und Neuhaus a. d. Pegnitz einsetzen können", so Ernst Fassnacht, Fachlehrer für Köche an der Berufsschule 3 in Nürnberg. Nach einer schriftlichen Vorentscheidung traten insgesamt 36 Auszubildende der Berufsschule 3 in Nürnberg zum Wettbewerb an. In einer Schauküche in Halle 6 kochten an jedem Messetag zwei Teams ein 3-Gänge-Bio-Menü, das auch von Messegästen verkostet werden konnte.