Bereits zum 16. Mal führte der LIV der bayerischen Konditoren eine Stollenprüfung durch. Dabei standen vor allem Mandelstollen, der reine Butterstollen sowie Weihnachtsstollen mit speziellen Füllungen im Fokus der dreiköpfige Prüfungskommission.
Diese setzte sich zusammen aus dem neu gewählten stellvertretenden Obermeister der Konditoren-Innung Altbayern und Franke undBezirksmeiste des Innungsbezirkes Niederbayern, Konditormeister Franz Wenninger, Konditormeister Wolfgang Rother, München, vereidigter Sachverständiger für Konditoreifragen, und Heinrich Derr, München, Mitglied des Meisterprüfungsausschusses.
Wie immer bestimmten die Prüfungskriterien für Stellen das äußere Erscheinungsbild, Anschnitt, Geruch und Geschmack. Zudem mussten die eingesandten Proben den Leitsätzen für Feine Backwaren entsprechen. Von den insgesamt 114 geprüften Sorten konnten 73 mit „Gold“ und 37 mit „Silber bewertet werden.
Bei der 14. Elisenlebkuchenprüfung sahen die Ergebnisse um einiges „goldiger“ aus. Bekanntlich müssen die Elisenlebkuchen die höchsten Qualitätsansprüchen erfüllen. Hier schnitten von den 107 geprüften Sorten 96 mit „Gold“ und 11 mit „Silber“ ab.
