Die Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergung trägt zur Steuergerechtigkeit in Europa mit bei. Zugleich gibt die Mehrwertsteuerreduzierung Unternehmern wertvolle Handlungsspielräume für Investitionen, Erhalt und Ausbau von Arbeits- sowie Ausbildungsplätzen, Mitarbeiterqualifizierung und -entlohnung sowie Preissenkungen.
„Viele Hoteliers werden die ersparte Mehrwertsteuer mittels Neuanschaffungen, Renovierungen oder An- und Umbauten schnell in den Wirtschaftskreislauf zurückführen“, erläutert Siegfried Gallus, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V. (BHG). Er ergänzt: „Das wird auch der Gast zu schätzen wissen. In der Hotellerie zählt nicht nur der Preis, sondern vor allem ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Es kommt auch auf das Ambiente, die Einrichtung und die Ausstattung unserer Häuser sowie auf die Servicequalität an.“
Große Hoffnungen setzt die Branche nun auf die von der schwarz-gelben Koalition zugesicherte Expertenkommission zur Beseitigung bestehender Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten im geltenden Mehrwertsteuersystem. „Auch für die Gastronomie müssen die massiven Wettbewerbsnachteile schnellstens beseitigt werden“, mahnt Gallus an: „Es geht um Gleichbehandlung der gastronomischen Betriebe mit den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel, die seit Jahren im Genuss von sieben Prozent sind.“
Darüber hinaus hat der BHG ein Statement zur „Vorläufigen Sprachregelung für Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsleistungen“ herausgebracht.
Weitere Informationen:
www.prosiebenprozent.de
www.bhg-online.de
