Im Mittelpunkt der Begrüßungsrede von Peter Inselkammer, Vorsitzender der Münchner Stadtwirte, stand der „Stammgästekalender der Münchner Stadtwirte“ (Auflage: 30.000 Exemplare). Er enthält alles Wissenswerte um „Termine der Gastlichkeit in 2010“. Zu den Termin-Highlights zählen etwa der Zwickeltag. In jedem der zu den Münchner Stadtwirten zählenden Restaurants und Cafés gibt es dann ein Getränk oder eine Speise für zwei Euro. Das Speisenangebot der 20 Münchner Stadtwirte reicht von bodenständig-bayerischer Küche über Scampi Gröstl bis hin zum (wohl etwas gewöhnungsbedürftigem) Carpaccio vom Stierhoden. Der Stammgästekalender enthält zudem 12 Gutscheine im Werte von 2 Euro, wovon jeweils 1 Gutschein pro Monat in einem der Münchner Stadtwirte-Betriebe eingelöst werden kann. Ein Innenstadt-Lageplan sowie Adressverzeichnis runden den Kalender im Taschenformat ab.
Neu in den Reihen der Münchner Stadtwirte sind drei Gastronomen mit ihren Betrieben: Lorenz und Maria Stiftl (Zum Spöckmeier), Christian Winklhofer (Schnitzelwirt) sowie Jürgen Morawek und Berndt Mencner (Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom).
Gleiches Ritual: Oberbürgermeister Christian Ude gab der Veranstaltung den notwendigen lokalpolitischen Touch und lobte aus vollem Herzen: „Bis auf einen Abend komme ich seit Jahren regelmäßig zu Ihrer Veranstaltung, weil es mir ein Anliegen ist.“ In seiner mit Spannung erwarteten Rede empfahl Ude, den Oekomenischen Kirchentag „nicht leichtsinnig“ zu verspielen. Man dürfe das jugendliche Publikum in seiner möglicherweise finanziellen Begrenztheit – langfristig betrachtet als potenzielle München-Touristen – nicht unterschätzen. In puncto 200-Jahr-Feier Münchner Oktoberfestes handle es sich um einen „medialen Selbstläufer“ - diese „Chance nicht zu nutzen, wäre schrecklich“. Als „Vision der Zukunft“ nannte Ude die Olympischen Sommer- und die Winterspiele nach München zu bringen. Damit würde die bayerische Landeshauptstadt über eine 10-jährige Phase im „Blickpunkt der ganzen Welt“ stehen. Außerdem warnte Ude vor dem „Versuch der Imagezerstörung“seitens der Grünen. „Wir haben alle rationalen Argumente auf unserer Seite!“
Ehefrau Edith Welser-Ude nahm die beachtlichen Spenden der Münchner Stadtwirte für karitative Zwecke hocherfreut entgegen. So unterstützen die Betriebe das Ambulante Kinderhospiz mit einer Spende von 5.000,- Euro. Außerdem überreichte Peter Inselkammer 500 Essensgutscheine, die an Bedürftige weitergegeben werden.
Iris und Thomas Zeilermeier zeigten sich als perfekte Gastgeber. Bei einem herrschaftlichen Menü (Festtagssuppe, Gemischter Festtagsbraten und Bayrisch Creme) ließen es sich die Gäste bei frisch gezapftem Augustiner Ganterbier schmecken.
[Brigitte Karch]
Weitere Informationen:
www.innenstadtwirte.de
www.augustiner-am-platzl-de
