Vorstand Peter Inselkammer kam aus dem Händeschütteln gar nicht mehr heraus, so viele Kollegen und andere Honoratioren wie OB Christian Ude, Fremdenverkehrschefin Dr. Gabriele Weishäupl, Innegrit Volkhardt vom Bayerischen Hof, BHGV-Ehrenpräsident Wiggerl Hagn (deutlich stärker umjubelt als der OB), der Münchner Wirtschaftsreferent Dieter Reiter sowie Pressemenschen drängelten sich in der traditionsreichen Gaststätte.

Es musste ziemlich zusammengerückt werden, aber das wurde gerade als zünftig empfunden. Das sei die berühmte Liberalitas Bavariae, meinte Jannik Inselkammer, weil sich auch einige „Preußen“ unter den Gästen fanden und ohnehin seien Bayerns Preußen die Besten.

In seiner Begrüßungsrede konnte Peter Inselkammer („Ayingers am Platzl“) Gutes über das abgelaufene Jahr berichten: 6,7 Mrd. Euro flossen in die Kassen der Innenstadtgastronomen. Aber warum soll man sich damit zufrieden geben. Kräftig unterstützen die Wirte deshalb, u.a. mit speziellen winterblauen Bierfilzeln mit der Aufschrift „Ja, ich will sie!“, die Kandidatur Münchens für die Olympischen Spiele 2018. „Wenn es klappt, wäre das ein kostenloses Marketing für München“.

Ein Höhepunkt des Abends war, nein, nicht die Rede des Oberbürgermeisters, in der er München als Austragungsort für Olympia 2018 ausgiebigst pries, sondern die Überreichung eines Schecks in Höhe von 5000 Euro an die Stadtsparkasse als Spende der Innenstadtwirte für die neue Sparkassenstiftung „Wir helfen München“. Danach durften sich die Gäste endlich dem Verzehr von Bratwurst, Sauerkraut, Schweinsbraten, Entenbraten und diversen Knödeln guten Gewissens hingeben.
[Doris Losch]

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