Zunächst hatte man sich in der Verbraucherschutzministerkonferenz in Bremen über eine bundesweit einheitliche Veröffentlichung der Hygienestandards in Restaurants verständigt.
Ergebnis der Beratungen war die Einführung einer „Restaurantampel“, die Verbraucher über die Sauberkeit von Restaurants und Gaststätten informieren soll. Die Verbraucherschutzminister forderten die Bundesregierung auf, eine entsprechende Gesetzesgrundlage zu schaffen, Auslöser ihrer Aktivitäten soll „der Verbraucherwunsch“ gewesen sein.
„Die Vernunft hat zwar heute noch nicht gesiegt, dennoch haben unsere Argumente überzeugt: Bayern hat als einziges Land gegen diesen bürokratischen Irrsinn gestimmt“, heißt es in einem Statement des DEHOGA Bayern.
„Gegen die Hygieneampel zu sein, heißt nicht gegen Hygiene zu sein – die Ampel ist nur der falsche Weg zum richtigen Ziel“, so DEHOGA Bayern Präsident Ulrich N. Brandl: „Wir stehen für Prävention statt Repression.“
Monika Poschenrieder, Vorsitzende des Fachbereichs Gastronomie des DEHOGA Bayern: „Wir wollen, das verantwortlich mit den bislang vorhandenen Kontrollinstrumenten umgegangen wird. Durch die den drei Beurteilungsstufen zugeordneten assoziativen Farben Grün, Gelb und Rot werden komplexe Kontrollergebnisse stark vereinfacht dargestellt. Auch bezweifele ich, dass mit den derzeitigen Strukturen der amtlichen Lebensmittelüberwachung und der personellen Ausstattung ein bundesweites Transparenzsystem aufgebaut werden kann, das nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führt.“
„Unser aufrichtiger Dank richtet sich an die Staatsminister Markus Söder sowie Beate Merk, die als einzige Ländervertreter die Tragweite dieses Beschlusses erkannt haben“, fügt Brandl abschließend hinzu.
Weitere Informationen:
www.dehoga-bayern.de/hygiene-barometer
www.dehoga-bayern.de/bhg-positionen.html
