Hintergrund hierfür ist, dass das geplante Kontrollinstrument zwar gut klingt, hinsichtlich der Umsetzung aber komplett an der Realität vorbei geht, heißt es in einer BHG-DEHOGA-Meldung.
Hierbei setzen die beiden Fachverbände auf die Bedenken der Wirtschaftsminister der Länder, die sich – wie die Bayerische Staatsregierung – gegen die Farbkennzeichnung ausgesprochen haben. Die unterschiedliche Einschätzung der Sinnhaftigkeit einer Farbkennzeichnung soll demnächst im Rahmen einer Arbeitsgruppe zwischen den Ministerien geklärt werden.
Hintergrund ist der Beschluss der Verbraucherschutzminister der Länder, gegen die Stimme Bayerns ein Hygienebarometer für Gaststätten einzuführen. Hiergegen wehrt sich das Gastgewerbe, nicht zuletzt, weil die Betriebe am Ende der Veredelungskette stehen und somit selbst Opfer und nicht Täter sind. Auslöser der Debatte waren nämlich Lebensmittelskandale in der Lebensmittelindustrie, die am Anfang des Veredelungsprozesses steht.
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(Der Link wurde am 16.10.2011 getestet.)
