Besonders auffällig sind die Zunahmen bei den weiß-blauen Luftkurorten und Erholungsorten (Ankünfte + 14,4 Prozent, Übernachtungen + 14 Prozent) und im Campingtourismus (Ankünfte + 13,6 Prozent, Übernachtungen + 10 Prozent). Auch die Heilbäder im Freistaat weisen mit 11,3 Prozent bei den Ankünften und 8,9 Prozent bei den Übernachtungen einen überdurchschnittlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus.
Kleinere Destinationen in Bayern (Gemeinden unter 100.000 Einwohnern) haben, gemessen an den Wachstumsraten, in der Gunst der Gäste deutlich gewonnen. Sie verzeichnen ein Plus von 9,1 Prozent bei den Ankünften (2.565.025) und 9,8 Prozent bei den Übernachtungen (8.221.394). Damit haben sie die positive Entwicklung im Städtetourismus der großen Metropolen überflügelt.
Stabil auf Wachstumskurs hält sich auch die weiß-blaue Hotellerie: die Gästeankünfte stiegen um 5,7 Prozent auf fast 3.160.545, die Zahl der Übernachtungen kletterte um 7,8 Prozent auf 7.318.270. Ein Großteil des Erfolges basiert darauf, dass sich immer mehr ausländische Gäste für den Freistaat begeistern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum kamen 7,1 Prozent mehr ausländische Gäste nach Bayern und generierten ein Plus von 7,2 Prozent bei den Übernachtungen.
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil freut sich über die vorläufigen Zahlen für Januar und Februar 2012. Denn der Wintertourismus ist eine der tragenden Säulen in der Branche. Rund 40 Prozent der Übernachtungen in Bayern finden im Winterhalbjahr statt.
Weitere Informationen:
www.stmwivt.bayern.de
