Insgesamt steigerte das Bayerische Gastgewerbe im Schuljahr 2006/2007 seine Ausbildungsleistung um 5,36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Zuwachs von 782 Ausbildungsplätzen erfüllt die Branche überdurchschnittlich die Forderung des Ausbildungspaktes.

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht nach wie vor der Beruf Hotelfachmann/-frau mit 6.353 Ausbildungsverhältnissen (+ 2,95%), gefolgt vom Beruf Koch/Köchin mit 5.916 Auszubildenden (+ 4,49%). Besonders erfreulich ist dabei, dass in der Sparte Koch/Köchin jetzt
auch immer mehr weibliche Auszubildende eine Karriere starten. Aber auch die Ausbildungszahlen beim zweijährigen Ausbildungsberuf "Fachkraft im Gastgewerbe" für praxisbegabte Jugendliche konnte mit 643 Ausbildungsplätzen eine Steigerung von beachtlichen + 19,52% verzeichnen, ebenso wie die Systemgastronomen mit 952 Auszubildenden, was ein Plus von 16,38% bedeutet.

"Da es ist noch mehr drin", bilanziert Siegfried Gallus, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG), der gemeinschaftlich mit der Politik Hindernisse durch das Jugendarbeitsschutzgesetz aus dem Weg räumen will. "Gerade im ländlichen Raum", so Gallus, "leistet das Gastgewerbe durch die qualifizierte Ausbildung junger Menschen mit Haupt- und Realschulabschluss einen wichtigen Beitrag zur strukturellen Stärkung dieser Regionen."