Mit einen Minus von rund 300.000 hl (i.V.) haben Bayerns Brauer das Jahr 2008 abgeschlossen. Mit ca. 120.000 hl erfreut sich hingegen alkoholfreies Bier wachsender Umsätze. Steigende Exporterfolge konnten den sinkenden Pro-Kopf-Verbrauch nicht kompensieren.

Michael Weiß wehrt sich gegen ein alkoholpolitisches Kesseltreiben, das den Erzeugern und Absatzmittlern die alleinige Last einer populistischen Präventionspolitik aufbürdet, die letztendlich wirkungslos verpuffen wird. Dem geplanten Maßnahmenbündel der Alkoholpolitiker aus Steuererhöhungen, Abgabebeschränkungen oder neuerliche Verschärfung der Promillegrenze setzt Präsident Weiß die Kampagne "gegen Bevormundung und für mehr Eigenverantwortung" des Bayerischen Brauerbundes entgegen: "Wir verabschieden uns damit nicht von einer sinnvollen Missbrauchsbekämpfung, wehren uns aber gegen jeden Versuch einzelner Politiker, den Menschen in allen Lebenslagen vor sich selbst schützen, und ihm einen als idealtypisch festgelegten Lebenswandel aufzwingen zu wollen."

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