„Es brennt“, so Gallus, denn laut einer aktuellen Umfrage unter bayerischen Hoteliers und Gastronomen ist bei 82 Prozent die Wirtschaftskrise bereits in Form von zum Teil erheblichen Umsatzrückgängen angekommen. Mit deutlicher Mehrheit geben dabei Hoteliers und Gastronomen an, dass durch die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ihnen am meisten geholfen wäre.

Nachdem in der Gastronomie die Hälfte, in der Hotellerie sogar 22 von 27 aller EU-Mitgliedsstaaten von der Möglichkeit reduzierter Mehrwertsteuersätze Gebrauch machen, ist die Ermäßigung des Steuersatzes für das deutsche Gastgewerbe das zentrale Anliegen der Branche. Gallus fügt hinzu: „Bayern ist mit starken touristischen Nachbarländern besonders betroffen: während Hoteliers in Österreich nur 10 Prozent, in Tschechien gerade einmal 5 Prozent und in der Schweiz sogar nur 3,6 Prozent Mehrwertsteuer an das Finanzamt abführen müssen, sind es bei uns satte 19 Prozent.“

Unterstützung seitens der Bayerischen Staatsregierung wurde dem BHG kürzlich bei einem Treffen zwischen dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer und dem Verbands-Präsidium zugesichert.

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