„Die Studie ´Gender- und Nachhaltigkeitsaspekte in der Schulverpflegung´ macht deutlich, dass das Geschlecht einen großen Einfluss auf das Ernährungsverhalten hat", so die Ernährungswissenschaftlerin Rosemarie Zehetgruber. Die Unternehmensberatung Kaiblinger & Zehetgruber OEG - gutessen consulting hat gemeinsam mit Kolleginnen der Knoll & Szalai oeg nun erstmals Datenmaterial zu Gender-Aspekten, Nachhaltigkeit und Schulverpflegung erhoben. Darauf aufbauend hat das Team Anregungen für eine innovative Schulküche sowie einen Leitfaden für Schulverwaltungen, Verpflegungsanbieter und Pädagogen entwickelt.
Bei der Optimierung von Speisen- und Snack-Angeboten spielten jedoch nicht nur ernährungsphysiologische Aspekte eine Rolle. Flexibilität bei den Portionsgrößen und Geschmacksaspekte seien ebenso wichtig. Darüber hinaus hätten sich Mädchen sowie Jungen gleichermaßen ein freundliches und sauberes Ambiente in den Speiseräumen gewünscht. Seitens der Anbieter und Caterer sei es erforderlich, neben gendersensiblen Zielgruppenanalysen auch differenzierte Partizipations- und Feedbackmöglichkeiten für Schüler, Eltern und weitere Akteure mit zu berücksichtigen. Da Essverhalten bekanntermaßen in jungen Jahren geprägt wird, sollten alle Akteure gemeinsam einem gesunden und nachhaltig produzierten Lebensmittelangebot in der Schulküche, beim Buffet oder am Schulautomaten mehr Beachtung schenken.
[Quelle: aid, Ira Schneider]
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