Das Traditionsgasthaus im Herzen der Landeshauptstadt hat die Jury mit einem neuen Konzept zur Reduzierung von Speiseresten überzeugt. Das Weisse Bräuhaus gewann gegen 15 weitere Bewerber.

Über Generationen hinweg hat sich die bayerische Küche einen weltweiten Namen für deftige, bodenständige Kost erarbeitet. Die Portionen waren für Landarbeiter und Handwerker gedacht, entsprechend viele Speisereste landeten in den vergangenen Jahren im Müll. 2008 wurden die Portionsgrößen den modernen Essgewohnheiten angepasst und auf ein heute verzehrbares Maß reduziert. „Selbstverständlich wurden im gleichen Zuge die Preise eins zu eins umgerechnet und gesenkt“, erklärt Otmar Mutzenbach, Geschäftsführer des Weissen Bräuhauses München. Das Ergebnis ist ein Rückgang der Speiseresteabfälle um mindestens 30 Prozent. Damit fallen auch die Entsorgungskosten der Speiseabfälle deutlich geringer aus. Diese Maßnahme bedeutet wiederum, dass bei gleicher Essenszahl umgerechnet pro Tag zwei Spanferkel weniger geschlachtet werden müssen. „Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung, weil sie zeigt, dass wir mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Weg sind“, sagt Eduard Fichtner, ebenfalls Geschäftsführer des Traditionsgasthauses.

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www.schneider-weisse.de