Mit konzentriertem Blick lauscht Alberto Bautista Hidalgo der rhythmischen Musik, seine Arme bewegen sich schwungvoll, dann knallen die Absätze seiner Schuhe auf den Boden. Der 20-Jährige angehende Koch aus dem Dorint Parkhotel Mönchengladbach tanzt Flamenco und die Zuschauer sind von der perfekten Darbietung fasziniert.

Alberto Bautista Hidalgo ist ein Meister seines Fachs: Bereits mit elf Jahren stellte der Sohn spanischer Eltern den Weltrekord im Flamenco-Quickstep-Tanzen auf und schaffte es damit ins Guiness Buch der Rekorde. Jahrelang war dieser Weltrekord ungebrochen. Vor wenigen Wochen verteidigte er den Titel in der TV-Sendung "Immer wieder Sonntags" und schaffte es erneut. Unglaubliche 884 Schritte pro Minute tanzte der Mönchengladbacher. Mit einer Highspeed-Kamera wurden die so genannten Escobillas gezählt, denn die Sensoren, die die schnellen Schritte eigentlich zählen sollten, waren der Wucht seiner Tanzschritte nicht gewachsen.

So ein Erfolg kommt natürlich nicht von ungefähr: Alberto Bautista Hidalgo tanzt von Kindesbeinen an. Auch seine Mutter, die aus Sevilla stammt, ist erfolgreiche Flamenco-Tänzerin und Tanzlehrerin. Zudem trainiert der angehende Koch täglich drei bis vier Stunden. An freien Tagen können es auch schon mal acht Stunden sein. "Das Flamenco-Tanzen ist für mich der perfekte Ausgleich zur Arbeit in der Küche des Dorint Parkhotels Mönchengladbach. Beim Tanzen kann ich alle Emotionen rauslassen und mich so richtig abreagieren." Danach so der 20-Jährige, fühle er sich so fit, dass er gleich wieder zur Arbeit gehen könne.

Hoteldirektor Ben Lambers und Küchenchef Harald Klomp sind sehr stolz auf ihren Auszubildenden und unterstützen ihn, wo sie können. "Alberto ist unglaublich fleißig", lobt Lambers den 20-Jährigen. "Zudem ist er durch das Tanzen körperlich extrem fit, ein großer Vorteil auch für die tägliche Arbeit", sagt der Hoteldirektor. Nach dem Weltrekord ist das nächste Ziel, das Alberto Bautista Hidalgo erreichen will, im kommenden Jahr einen guten Abschluss in seinem Wunschberuf Koch zu schaffen. Auch die Vorliebe fürs Kochen wurde dem jungen Mann quasi in die Wiege gelegt: Seine Großmutter war Köchin und hatte lange Jahre ein Restaurant in Viersen.

Weitere Informationen:
www.dorint.com