Wildbret aus bayerischen Wäldern und Gehegen – so der Minister – sorgt für einen ganz besonderen Genuss: Es überzeugt nicht nur aus ernährungsphysiologischer Sicht, sondern auch durch seine hohe Qualität, besondere Frische und guten Geschmack. Das fettarme Fleisch liefert hochwertiges Eiweiß, wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente. Verbraucher und Gastronomen seien immer gut beraten, wenn sie auf heimisches Wildbret zurückgreifen.
Im Freistaat stehen mit 2600 Betrieben etwa 40 Prozent aller deutschen landwirtschaftlichen Wildgehege. Diese halten rund 60000 Zuchttiere. 80 Prozent davon sind Damwild, der restliche Anteil setzt sich vor allem aus Sikka-, Muffel- und – mit steigender Tendenz – auch Rotwild zusammen. Bei allen Gehegen wird auf die artgerechte Haltung besonderer Wert gelegt. Die bayerischen Wildhalter erzeugen insgesamt jährlich rund 800 bis 1000 Tonnen Wildfleisch.
Im Blickpunkt
Herbstzeit ? Zeit für Wild aus Bayern
Herbstliches Wildzeit-Ritual: Auch in diesem Jahr lies der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller zusammen mit dem Landesverband Bayerischer landwirtschaftlicher Wildhalter und dem Bayerischen Landesjagdverbandes zum Halali blasen.
Von Brigitte Karch
