Dies gab Kunstminister Wolfgang Heubisch heute in München bekannt: „Aldersbach ist geradezu idealtypisch für die Geschichte als auch für die Gegenwart des „Lebensmittels“ Bier in Bayern. Die Bewerbung der Aldersbacher war so überzeugend, dass die Entscheidung, der Jury einstimmig war.“
Das ehemalige Zisterzienserkloster ist berühmt für seine Asamkirche, die ihre Entstehung auch der Brautradition vor Ort verdankt. Der komplett erhaltene Klosterkomplex zeigt die als typisch bayerisch wahrgenommene Verbindung von „Bier und Barock“. Bis heute existiert die Brauerei der Freiherren von Aretin. Und bereits jetzt ist Aldersbach ein bekannter Ausflugsort mit hohem touristischem Potential, gelegen in der niederbayerischen Golf- und Thermenregion.
Die Brauerei kann ebenso in das Gesamterlebnis Landesausstellung einbezogen werden wie die Traditionsgaststätte, der typisch niederbayerische Theatersaal und der schöne Festplatz. Von den Ausstellungsräumen waren die Experten begeistert: In den Rundgang können die bisher nicht zugänglichen Refektoriums- und Bibliothekssäle ebenso einbezogen werden wie die Darre und Mälzerei der historischen Brauerei. Mit hohem Aufwand wurde der Komplex in den letzten Jahren instand gesetzt. Besonders reizvoll beurteilten die Mitglieder der Jury die Möglichkeit, die Landesausstellung in Aldersbach international zu gestalten. Schließlich liegen Tschechien und Oberösterreich in unmittelbarer Nähe und die Bierbeziehungen waren seit jeher eng. Nicht umsonst stammt der Erfinder der originalen Pilsener Brauart Joseph Groll aus dem nahen Vilshofen. Und selbst das Weißbier begann seinen Siegeszug im Bayerischen Wald nahe der böhmischen Grenze.
[Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)
Weitere Informationen:
www.brikada.de
www.stmwfk.bayern.de
