Die Rubrik im Tagesprogramm (5 bis 20 Uhr) des WDR-Radios präsentiert an jedem zweiten Dienstag kuriose und exklusive Zahlen und Fakten aus 27 großen und kleinen Städten in NRW. Studierende der Statistik-Fakultät der Technischen Universität Dortmund um Prof. Walter Krämer haben die Daten für 1LIVE zusammengestellt und ausgewertet.
Heute (23.11.2010) geht es um die Frage „Welche Stadt NRWs ist die männlichste?“. Dafür haben die Statistiker die Anzahl der Autohändler, Sexshops, Fußballvereine, Waschanlagen, Baumärkte, Computerläden, Imbissbuden, gemeldeter Autos, Kegel- bzw. Bowlingbahnen, Kneipen und Bars auf je 10.000 Einwohner/innen mit dem Frauenanteil der Stadt und der Entfernung bis zum nächsten Bundesligaverein kombiniert. Aus diesen Zahlen ergibt sich für jede einzelne Statistik eine Rangfolge. Das Gesamtergebnis: In Bottrop können sich Männer besonders wohl fühlen. Die Stadt im Nordwesten des Ruhrgebiets liegt in der Einzelwertung gleich dreimal ganz oben: Sie hat durchschnittlich die meisten Kegelbahnen, die meisten Imbissbuden und die meisten Baumärkte. Hinter Bottrop folgen auf den Plätzen 2 und 3 Oberhausen und Mülheim an der Ruhr. Am „unmännlichsten“ sind laut 1LIVE Statistik der Kreis Gütersloh (Platz 27), der Kreis Herford (26), der Kreis Siegen-Wittgenstein (25) und Dortmund (24).
Weitere Ergebnisse des 1LIVE Sektor-Reports: Die meisten Sexshops gibt es in Herne, die meisten Kneipen in Köln und die meisten Fußballvereine in Gelsenkirchen. Den höchsten Frauenanteil des Landes hat Münster; in der Uni-Stadt gibt es auch die meisten Singlefrauen: Auf 100 Männer kommen 13 ungebundene Frauen.
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