Die gemeinnützige und unabhängige Dachorganisation diabetesDE nahm dies zum Anlass, Starbucks Deutschland aufzufordern, die Kalorienanzahl der Muffins und Brownies auch in Deutschland auszuweisen. Außerdem bat der Verband um die Angabe der BEs, damit Menschen mit Diabetes eine Orientierungshilfe haben, welches Produkt sie in den Starbucks-Filialen auswählen können. diabetesDE ermutigte in seinem Anschreiben Starbucks dazu, eine „Vorreiterrolle“ zu übernehmen und erhielt eine erstaunliche Antwort:

„Spezielle Nährwertangaben für den deutschen Markt wurden bislang noch nicht erhoben. (…) Aus diesem Grund ist eine Kooperation mit diabetesDE zurzeit leider nicht möglich.“

Dazu Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von diabetesDE: „Es kann nicht sein, dass Starbucks die Kalorien seiner Produkte in Deutschland nicht kennt oder nicht kennen will. Wir wollen dem Verbraucher nicht sagen, was er essen soll, aber man sollte ihn wissen lassen, was er isst. Darüber hinaus wissen wir, dass der Konsum von Muffins, Brownies & Co mit hoher Kalorienzahl und hohem Fett- und Zuckergehalt die Entwicklung eines Typ 2 Diabetes bereits bei Jugendlichen fördert. Wir brauchen eine Lebensmittelkennzeichnung für alle Restaurantketten in Deutschland.“

Weitere Informationen:
www.diabetesde.org