Kurz nach Stimmenauszählung des Bürgerentscheids in Garmisch-Partenkirchen, gab die Bewerbungsgesellschaft München 2018 ein Statement heraus.

„Die Bürger von Garmisch-Partenkirchen haben sich heute mit großer Mehrheit für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele sowie die nachhaltige Entwicklung der Marktgemeinde ausgesprochen.

Dies ist ein guter Tag, denn nun gibt es für beide Seiten Gewissheit. Diese demokratische Entscheidung sollte jetzt auch von allen akzeptiert werden. Wir haben in Vancouver erlebt, wie sich die Stadt bei einem Referendum wenige Tage vor dem Besuch der Evaluierungskommission mit 64 Prozent für die Bewerbung ausgesprochen hat und wenige Monate später den Zuschlag für die Spiele erhielt. Danach ist die Zustimmung kontinuierlich angewachsen. Die Olympischen und Paralympischen Spiele selbst waren dann ein wahres Fest mit begeisternden und begeisterten Fans. Überall in der Stadt wurde Olympia gefeiert. So, davon sind wir überzeugt, wird es auch 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen sein.

Nach der heutigen Entscheidung kann die Bewerbungsgesellschaft voller Zuversicht der Veröffentlichung des Evaluierungsberichtes am Dienstag, der Präsentation am 18./19. Mai in Lausanne und der Entscheidung am 6. Juli in Durban entgegen sehen. Wir sind überzeugt, dass München 2018 sehr gute Erfolgsaussichten hat. Ein Dank gilt an dieser Stelle den Mitgliedern des Vereins OlympiJa und den vielen Menschen, die sich für Olympia 2018 in Garmisch-Partenkirchen stark gemacht haben.“

Am 6. Juli 2011 wird das IOC im südafrikanischen Durban die endgültige Entscheidung über den Austragungs ort fällen.

Weitere Informationen:
www.muenchen2018.org

[Stimmen zum Votum:]
Garmisch sagt JA zu München 2018

DEHOGA Bayern unterstützt die Bewerbung Münchens um die Olympischen Winterspiele 2018

(Garmisch-Partenkirchen) Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. freut sich über das positive Votum der Garmisch-Partenkirchener Bürger hinsichtlich der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018.

Kreisvorsitzende [Jutta Griess:] „Die Tatsache, dass die Wahlbeteiligung genauso hoch war wie bei den Kommunalwahlen, belegt, wie sehr das Thema unsere Bürger bewegt hat. Dieses repräsentative Ergebnis für die Ausrichtung der Olympischen Spiele lässt kein Interpretieren mehr zu. Nun gilt es für alle Seiten, ein eindeutiges, demokratisches Ergebnis zu achten“, betont Griess, die noch hinzufügt: „Das Vorhaben muss nunmehr positiv, zugleich aber auch konstruktiv kritisch begleitet werden, nur dann gibt es eine Chance auf nachhaltig positive Auswirkungen für unsere Marktgemeinde.“

„Generell profitiert von der Ausrichtung dieser völkerverbindenden Sportveranstaltung ganz Bayern nachhaltig“, erläutert Hauptgeschäftsführer [Ralf Schell], „denn es geht hierbei nicht nur um die damit einhergehende Verbesserung der Infrastruktur, die dauerhaft allen Bürgern zu Gute kommt, sondern insbesondere auch um eine weitere Imageverbesserung Bayerns, von der der Freistaat auf lange Sicht vielfältige Vorteile haben wird.“ Darüber hinaus würde die mit dem Zuschlag für die Olympischen Winterspiele verbundene Durchführung der Paralympics helfen, dauerhaft Barrieren abzubauen – seien es physische oder Barrieren in den Köpfen.