Nach Ansicht der IHK, der Handwerkskammer für München und Oberbayern, des Handelsverbands Bayern und von Citypartner München gibt es keinerlei Handlungsbedarf, die bestehenden Regeln zu verschärfen. Schon jetzt sei München im bundesdeutschen Vergleich die Großstadt mit den meisten Geschwindigkeitsbeschränkungen und für 80 Prozent des Münchner Straßennetzes gelte Tempo 30. Zusätzlich sei überall dort, wo sinnvoll und notwendig, die Geschwindigkeit im Hauptverkehrsstraßennetz auf weniger als Tempo 50 reduziert. Das zeige, dass der Vorstoß weder mehr Sicherheit bringe noch den Verkehr reduziere, sondern lediglich sinnloser Aktionismus sei, betonen die Spitzenvertreter der Münchner Wirtschaft.

Ein generelles Tempo 30 würde dazu führen, dass sich unter anderem die Transportzeiten verlängern und die Kostenbelastung für Handwerk, Handel, Dienstleistung und Industrie steigt. Die Attraktivität des Wissenschafts-, Wirtschafts- und Tourismusstandortes München könne dagegen nur erhalten bleiben, wenn ÖPNV sowie Individual- und Wirtschaftsverkehr reibungslos nebeneinander funktionieren.

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