Irrtum! Für den Wirt, vor allem wenn er seinen Betrieb in einer westfälischen Großstadt hat, kostet das eine Stange Geld. Wie der Bund der Steuerzahler NRW mitteilte, belaufen sich die so genannten Terrassengbühren der Großstädte in Westfalen zwischen 187,50 (Herne) und 765 Euro (Siegen).

Damit liegen die Abgaben allerdings noch unter den meisten rheinischen Großstädten. Zum Vergleich: in der Stadt Bonn muss der Wirt 1250 Euro für die Terrassennutzung von Mai bis September berappen.

Der Bund der Steuerzahler NRW kritisiert die Abgabenpraxis der Kommunen und fordert langfristig die Abschaffung. Immerhin zahlen die Wirte „Einkommens- und Gewerbesteuern auf ihre Gewinne aus der Außengastronomie. Zudem tragen die Wirte- und Restaurantbetreiber dazu bei, die Innenstädte gerade abends und am Wochenende attraktiver zu gestalten“, argumentiert der Verein.

Weitere Informationen:
www.steuerzahler-nrw.de