„Ich gratuliere Südkorea zu diesem Votum und wünsche dem Land viel Erfolg bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Großveranstaltung“, kommentierte Landtagspräsidentin Barbara Stamm die Nachricht aus Durban.

Stamm bedauert, dass München nicht zum Zug kam, ist aber überzeugt, dass Bayern auch bisher schon von der Bewerbung profitiert hat. „Bei den verschiedenen Präsentationen wurde den Menschen in aller Welt das Bild eines modernen und weltoffenen Bayern vermittelt. Das kommt ganz Deutschland zugute“, betont die Landtagspräsidentin.

[Weitere Stimmen:]
[Zeil: „Auch ohne Olympia muss die 2. Stammstrecke kommen“]

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Olympischen und Paralympischen Spiele nicht an Deutschland und die bayerischen Bewerber zu vergeben. „Als guter Verlierer gratuliere ich Pyeongchang zur Austragung der Olympischen Spiele 2018 und wünsche viel Erfolg bei der Vorbereitung und Durchführung eines der wichtigsten Sportereignisse der Welt.

Als Bayer habe ich natürlich bis zum Schluss die Daumen für München und Garmisch-Partenkirchen gedrückt. Leider hat das Olympische Komitee nicht zu unseren Gunsten entschieden. Nichtsdestotrotz danke ich allen Beteiligen, allen voran Katarina Witt, für ihren ebenso unermüdlichen wie charmanten Einsatz, Olympia 2018 nach Bayern zu holen. Sie haben eine hervorragende Bewerbung abgeliefert. Dafür gebührt Ihnen unser aller Dank“, bekräftigt Zeil.

„Egal ob mit oder ohne Olympia: Die 2. Stammstrecke muss kommen. Sie ist und bleibt das Herzstück eines zukunftsfähigen Nahverkehrs in München, in der Region und in ganz Südbayern. Mit der 2. Stammstrecke können wir das S-Bahnangebot in der Region deutlich verbessern.“

[Tourismusverband München-Oberbayern e. V.]
Christoph Hillenbrand, 1. Vorsitzender des Tourismusverbands München-Oberbayern, nahm die Entscheidung des Komitees von der sportlichen Seite und unterstreicht weiterhin die Bedeutung Oberbayerns als Wintersport-Destination von Weltrang.

„Schon mit der Bewerbung um die Olympischen Spiele in München hat sich gerade im Tourismus eine ungeheure Aufbruchsstimmung bemerkbar gemacht, die die oberbayerischen Wintersport-Regionen noch weiter nach vorne gebracht hat“, so Hillenbrand. Die hervorragende Bewerbung hat gezeigt, dass die Landeshauptstadt und die weiteren oberbayerischen Austragungsstätten Garmisch-Partenkirchen und Königssee bestens gerüstet sind. Der Wintersport ist in Oberbayern zu Hause – eine Tatsache, der sich das IOC auch in Zukunft nicht verschließen kann.

[DEHOGA Bayern-Hauptgeschäftsführer Ralf Schell:]
„Ich bin enttäuscht“, so die erste Reaktion von Ralf Schell, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V., auf die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 an die Bewerbung aus Pyeongchang, der Schell ausdrücklich Respekt zollte und zu ihrem Erfolg gratulierte.

„Von der Strahlkraft dieser völkerverbindenden Sportveranstaltung hätte ganz Bayern nachhaltig profitieren können“, erläutert Schell, „denn es ging hierbei nicht nur um die damit einhergehende Verbesserung der Infrastruktur, die dauerhaft allen Bürgern zu Gute gekommen wäre, sondern insbesondere auch um eine weitere Imageverbesserung ganz Bayerns, von der der Freistaat auf lange Sicht vielfältige Vorteile gehabt hätte.“

Darüber hinaus hätte die mit dem Zuschlag für die Olympischen Winterspiele verbundene Durchführung der Paralympics helfen können, dauerhaft Barrieren abzubauen – seien es physische oder Barrieren in den Köpfen.

Schells Fazit: „Bayern hat nach wie vor die Olympischen Spiele hoch verdient. Die Erfahrungen von Pyeongchang zeigen, dass es durchaus sinnvoll sein kann, bei der kommenden Ausschreibung erneut teilzunehmen.“ Zugleich dankte Schell allen, die ihr „Herzblut“ für diese Bewerbung eingebracht haben, „auch davon“, so der Hauptgeschäftsführer, „profitiere letztlich unser Freistaat.“

[Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH]
"Herzlichen Glückwunsch an Pyeongchang. Sie waren starke Konkurrenten und wir sind sicher, dass sie exzellente Winterspiele 2018 ausrichten werden. Unser Mitgefühl gilt auch dem Team von Annecy. Natürlich sind wir traurig, denn wir sind schließlich hierher gekommen, um zu gewinnen. Das IOC hat sich jedoch für einen anderen Kandidaten entschieden. Es gehört im Sport dazu, eine solche Entscheidung zu respektieren. Wir haben immer gesagt, dass es ein enges Rennen ist, in dem wir zwei starke Konkurrenten haben."

Weitere Informationen:
www.brikada.de
www.bayern.landtag.de/
www.stmwivt.bayern.de
www.muenchen2018.org
www.oberbayern.de
www.dehoga-bayern.de