Im Tierversuch war Rotwein – im Gegensatz zu Weißwein – in der Lage, die Entstehung einer Atherosklerose in der Aorta deutlich zu reduzieren. Dieser Effekt geht einher mit einer hemmenden Wirkung auf die Aktivierung bestimmter Wachstumsfaktoren (Platelet-derived growth factors, PDGF), die mit der Entstehung von Arterienverkalkung in Verbindung gebracht warden. Das zeigt eine Kölner Studie, die auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) präsentiert wurde.

„Die aktuellen Ergebnisse bieten eine molekulare Erklärung für die gefäßprotektiven Effekte von Rotwein“, fasst Dr. Jan Sparwel vom Herzzentrum der Universität Köln zusammen.
(Quelle: J. Rümmler et al, Abstract P719, Clin Res Cardiol 101, 2012).

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www.dgk.org