Der Ertrag bewegt sich damit nur leicht unter dem Vorjahresniveau sowie dem zehnjährigen Mittel von 9,25 Millionen Hektolitern.

Nach Ansicht von DWI-Geschäftsführerin Monika Reule fügt sich der Jahrgang sehr gut in die aktuelle Marktlage ein: „Wir freuen uns, mit den 2012er Weinen insbesondere qualitativ nahtlos an den tollen Jahrgang 2011 anknüpfen zu können. Bezüglich der Mengen hätten wir uns in einigen Regionen und bei bestimmten Rebsorten etwas mehr erhofft. Insgesamt sind wir jedoch zuversichtlich, unsere Marktposition im eigenen Land wie auch international stärken zu können.“

Innerhalb der deutschen Weinbaugebiete weisen die Ernteergebnisse 2012 relativ große Schwankungen auf. So freuen sich die Erzeuger in Franken, der Pfalz und in Württemberg nach den spätfrostbedingten Ernteausfällen des Vorjahres über deutliche Mengenzuwächse vom aktuellen Jahrgang. In den übrigen Anbaugebieten haben die ungünstigen Witterungsbedingungen während der Rebblüte die Erträge niedriger als im Schnitt der Jahre ausfallen lassen.

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