Mit der Welde-Kriegserklärung gegen bayerische Weißbiergiganten sorgte Spielmann Anfang Juli dieses Jahres für Aufsehen. Die Braumanufaktur aus Baden wehrte sich auf ungewöhnliche Weise gegen die „tagtäglich im TV erfolgende Gehirnwäsche“. Nach Ansicht Spielmanns suggerieren die Werbespots der bayerischen Weißbier-Produzenten, gutes Weizenbier könne nur aus Bayern kommen.
Voller Lust & Laune habe man den Bayern nun gezeigt, was eine Weizenbier-Harke ist, so Spielmann. Die Welde-Weizenguerilla habe das eigene Bier an vielen markanten Flecken des bayrischen Kernlandes der einheimischen Bevölkerung nahegebracht und sei mit offenen Armen empfangen worden.
Zeitgleich wurde in der heimischen Bierwelt eine Blindverkostung mit mehreren Hundert Probanden durchgeführt, und das Ergebnis bestätigte den Weldechef auf ganzer Linie: Fast 70% der Bierverkoster erklärten von drei anonym getesteten Weizenbieren das Welde Hefeweizen zum Sieger. Die beiden ebenfalls angebotenen bayrischen TV-Weißbiere landeten abgeschlagen auf den Plätzen. Nicht umsonst wurde das Welde Hefeweizen von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) mit einer Goldmedaille prämiert.
Die auch bei Facebook (Welde hat dort fast 22.000 Fans) mit zahlreichen Bildern Badischen Wirkens in Bayern durchgeführte Kampagne habe sich ausschließlich gegen die großen TV-Weißbiere gerichtet, betont Weldechef Spielmann. Natürlich wisse man von der Existenz zahlreicher ausgezeichneter Weißbiere in Bayern, mit vielen kleineren Brauereien sei man im Übrigen gut befreundet.
Für die kommenden Wochen kündigte Spielmann ein neues, obergäriges Jahrgangsbier an.
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www.welde.de
