Geschult im Umgang mit dem Ereignis "Starkbierprobe" fiel es ihm nicht schwer, sich auch auf das Phänomen "Wiesn" einen Reim zu machen – sehr zur Freude der anwesenden Wiesn-Wirten, zahlreichen Kommunalpolitikern und Medien-Vertretern.
Dank der freundlichen Unterstützung des Sprechers der Wiesn-Wirte Toni Roiderer und der Vereinigung der Münchner Wiesn-Wirte hatte Festleiterin Dr. Gabriele Weishäupl auch diesmal wieder in das Hackerzelt auf der Theresienwiese zur Maßkrug-Vorstellung einladen können.
Das preisgekrönte Wiesn-Plakatmotiv 2007 schufen Alexander Heininger und Ursula Kölle, beide Absolventen der Münchner Akademie in der Einsteinstraße U5. Ihr Lebensfreude und Wiesn-Spaß ausstrahlender Entwurf des Wiesn-Plakatmotivs 2007 adelt den Keferloher zum offiziellen Oktoberfest-Sammlerkrug.
Als Sammlerobjekt gehört der Krug zu der seit 1978 bestehenden Reihe von Wiesn-Maßkrügen. Der Sammlerwert der Krug-Serie 1978-2007 liegt bei rund 1.800 Euro. Für einen Wiesn-Maßkrug aus dem Jahr 1978 bezahlen Liebhaber bis zu 600 Euro. Seit 1987 gibt es den Sammlerkrug auch mit Zinndeckel. Der Sammlerwert dieser Serie beträgt rund 1.100 Euro.
Hergestellt werden die Oktoberfest-Maßkrüge von der Firma Rastal in Höhr-Grenzenhausen/Westerwald in einer Stückzahl von rund 50.000 Krügen. Der Wiesn-Maßkrug kann während der Oktoberfestzeit im Souvenirhandel, über das Internet und in den Wiesn-Zelten erworben werden. Ebenso gibt es dort den Oktoberfestkrug mit Zinndeckel. Darauf ist in diesem Jahr das Portrait der schönen Münchnerin Marianna Marchesa Florenzi von Karl Josef Stieler aus der Schönheitengalerie des bayerischen Königs Ludwig I. zu sehen.
Im Blickpunkt
München: Starke Wiesn-Maßkrug-Vorstellung
Der Münchner Kabarettist Holger Paetz stellte in diesem Jahr den offiziellen Oktoberfest-Bierkrug als Objekt kabarettistischer Betrachtungsweise vor.
Von Brigitte Karch
