Mit Investitionen in einer Gesamthöhe von mehr als 400 Mio. Euro reagieren die bayerischen Heilbäder auf die Herausforderungen der Zukunft. Ziel ist die Positionierung als moderne Kompetenzzentren für Medical Wellness und Prävention – den beiden großen Trends im Gesundheitstourismus, neben den bekannten Kuren. Mit hochkarätiger medizinischer Infrastruktur und einzigartigen Naturschätzen wie Sole, Moor, gesundem Klima und Thermalwasser bieten die reizvoll gelegenen Bäder beste Voraussetzungen für diesen Wandel. Traumhafte Wellness-Thermen, unterschiedliche neue Highlights und das breite Erfahrungswissen auch bei neuen Therapieformen sind die perfekte Ergänzung zum über die Jahrzehnte etablierten Angebot der berühmten Kuranlagen.
Bei steigender Lebensarbeitszeit wird die Erhaltung der körperlichen und mentalen Gesundheit immer wichtiger. Deshalb fördern auch die Krankenkassen die private Vorsorge des Einzelnen mit 150 Euro pro Jahr. "Wir sehen uns hier als idealer Partner des modernen Menschen, der fit und leistungsfähig bleiben will", erklärt Klaus Holetschek, neuer Präsident des Bayerischen Heilbäder-Verbands. "Die große Kompetenz auf den unterschiedlichen Gebieten qualifiziert unsere Bäder, als ‚Personal Trainer’ des Einzelnen zu fungieren – mit maßgeschneiderten Programmen für Körper, Geist und Seele." Zusammen mit Rudi Weinberger, Geschäftsführer des Bayerischen Heilbäder-Verbands, stellten sie kürzlich in München die neue Aktion der Bayern Tourismus Marketing GmbH "WellVital Präventiv" vor. Als Testimonial holte man sich die Schauspielerin Ursula Buschhorn mit ins Boot.
Um aber auch den gestiegenen Ansprüchen moderner Urlauber gerecht zu werden, setzen die einzelnen Orte auf massive Investitionen. Renommierte Heilbäder wie Bad Brückenau, Bad Füssing oder Bad Gögging, Oberstdorf oder Bad Tölz modernisierten ihre Kuranlagen für Summen zwischen zwölf und mehr als 23 Mio. Euro. Mit über 40 Mio. Euro will Bad Birnbach seine Infrastruktur bis zum Jahr 2009 auf Top-Niveau bringen.
Traditionsreiche Thermalbäder wurden generalsaniert: So investierte Bad Endorf allein in den vergangenen fünf Jahren 20 Mio. Euro in den umfassenden Aus- und Umbau der Chiemgau Thermen. Gleichzeitig entstanden neue Thermen-Tempel mit herausragendem Angebot: die Kissalis Therme in Bad Kissingen für 38 Mio. Euro, die AQACUR-Badewelt in Bad Kötzting für 13 Mio. Euro, die Therme Bad Steben für über 18 Mio., die Franken-Therme Bad Windsheim für 25 Mio. oder die RupertusTherme in Bad Reichenhall für 38 Mio. Euro. Erst kürzlich eröffnete die Therme Bad Aibling – eine meditative Erholungs- und Badewelt mit spektakulärer Architektur mit einem Investionsvolumen von 25 Mio. Euro .
Dabei verbinden die bayerischen Heilbäder ihre medizinisch-therapeutische Kernkompetenz mit den Wohlfühlangeboten der Wellness-Welt und machen sich zum führenden Anbieter im Zukunfts-Segment Gesundheit. Erfahrene Ärzteteams bieten Check-ups, Beratung und entsprechende Therapien an, die klassische Kuranwendungen mit neuen Trends wie Homöopathie, Osteopathie oder Traditioneller Chinesischer Medizin kombinieren. Gleichzeitig werden Spa-Zeremonien auf höchstem Niveau angeboten – Ayurveda genauso wie Softpacks mit heimischem Alpenheu, LaStone und Shiatsu genauso wie Ziegenbutterbäder.
Das Investitionsspektrum umfasst neben den großen Projekten auch viele kleinere, aber ebenso bemerkenswerte Innovationen. Die neue Naturteichanlage in Bad Hindelang beispielsweise oder den Naturheilwassersee in Bad Königshofen – zwei ideale Plätze, um einen weiteren Pluspunkt der bayerischen Heilbäder in vollen Zügen zu genießen: die einzigartige Lage in unverfälschter Natur – an Seen und Mooren oder mitten in den Bergen.
Weitere Informationen:
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(Die Links wurden am 23.09.2007 getestet.)
Im Blickpunkt
Mehr als 400 Millionen für Gesundheit und Wohlgefühl
Bayerns Heilbäder und Kurorte positionieren sich als moderne Kompetenzzentren für die aktive Mitte.
Von Brigitte Karch
