Wild-Spezialitäten reichen vom traditionellen Rehragout über feinen Braten bis zu den begehrten Teilstücken Rücken und Keule. Hinzu kommen Steaks, Pasteten und viele weitere kulinarische Kreationen. Wildgerichte erfüllen in besonderer Weise die Ansprüche einer modernen und bewussten Ernährung. Sie sind vitaminreich, fett- und cholesterinarm und aufgrund ihrer speziellen Eiweiß-Zusammensetzung für kalorienbewusste Genießer besonders geeignet.
An Wild aus bayerischen Wäldern und Fluren ist nach Einschätzung Millers kein Mangel. Allein im vergangenen Jahr wurden in Bayern rund 270 000 Rehe, 9 400 Stück Rotwild, 3 100 Gämsen und annähernd 26 000 Wildschweine zur Strecke gebracht. Dazu kamen noch 100 000 Hasen, 100 000 Enten und 36 000 Fasane.
Die bayerischen landwirtschaftlichen Wildhalter bedienen mit jährlich 800 bis 1 000 Tonnen Fleisch zwar nur ein kleines, dafür aber sehr feines Segment des Wildmarkts überwiegend auf dem Weg der Direktvermarktung. In Bayern gibt es über 2 500 Wildgehege mit einer Fläche von 6 000 Hektar und rund 60 000 Zuchttieren. Dabei handelt es sich zu 80 Prozent um Damwild, bei steigendem Anteil von Rotwild.
Weitere Informationen:
|<a href=http://www.stmlf.bayern.de target=_blank>www.stmlf.bayern.de</a>|
(Der Link wurde am 22.11.2007 getestet.)
Im Blickpunkt
Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten: Lust auf Wild
Wildgerichte zählen zu den besonderen kulinarischen Höhepunkten der bayerischen Küche – speziell in den letzten Monaten des Jahres. „Herbstzeit ist Wildzeit“, erklärte Landwirtschaftsminister Josef Miller bei der gemeinsamen Wildpräsentation des Landesverbands Bayerischer landwirtschaftlicher Wildhalter und des Landesjagdverbands in München.
Von Brigitte Karch
