Darunter auch Konditorin Rebekka Roxin vom Seehaus im Englischen Garten in München. Sie stellte ihre Meisterarbeit unter das Thema "Almrausch". "Ich wandere gerne in den Bergen, da kam mir die Idee dazu", schmunzelt die junge Frau und ergänzt: "Ich will damit zeigen, dass Konditorliches auch lustig und humorvoll sein kann."
Jeder Prüfling darf sein Meisterthema frei wählen, muss jedoch bestimmte konditorliche Produktgruppen berücksichtigen: Baumkuchen, mehrschichtige Torte, Eisbombe, Marzipanfiguren, Pralinen, Trüffel, süßes Gebäck oder pikantes Käse-Fours. Den Höhepunkt der handwerklichen Arbeiten stellt das Schaustück dar. Bei Rebekka Roxin ist es eine originelle Kuh mit Sonnenbrille zwischen den Hörnern, die per Strohhalm aus einer Tüte "KuhPower" saugt. Edelweiß und Enzianblümchen schmücken den Rasen – eine versierte Arbeit aus gegossenem Zucker.
Im Blickpunkt
Konditorin Rebekka Roxin verblüfft mit "Almrausch"
Hochdruck am letzten Praxis-Prüfungstag Mitte Juli 2006 in der Meisterschule für das Konditorenhandwerk in München. Insgesamt waren 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angetreten.
Von Brigitte Karch
