Vor den Augen von über 200 geladenen Gästen sind die Hüllen, die das Kunstwerk seit dem Aufstellen verdeckt haben, mit einen Konfettifeuerwerk gefallen. Das 6.70 Metern hohe und 1,75 Metern breite Kunstobjekt wurde im vergangenen Jahr bei Markus Heinsdorff in Auftrag gegeben und ist seit gestern in der Schrannenhalle am Viktualienmarkt in München zu besichtigen.
"Ungezählt" nennt der Objekt- und Installationskünstler Markus Heinsdorff seine Skulptur in Form einer Bügelverschlussflasche und der Name ist Programm: Sie entstand aus über 7500 Flaschenöffnern in einer mehrere Monate andauernden Projektarbeit.
Die im Rahmen der "Pfiat di, Flaschenöffner"-Aktion von Verbrauchern eingeschickten, unterschiedlichsten Öffner formen sich bei diesem Objekt zu einer perfekten Flaschenform, die erst auf den zweiten Blick ihre humorvolle Gestaltung - Flaschenöffner kontra Bügelverschluss - preisgibt. In der Installation vereinen sich zwei Kultobjekte: Der Flaschenöffner mit seinen unzähligen Erscheinungsformen und die Bügelflasche als Wiederentdeckung des nachhaltigen und traditionsreichen Mehrzweckgefässes.
Weitere Informationen:
<a href=http://www.hacker-pschorr.de target=_blank>www.hacker-pschorr.de</a>
<a href=http://www.heinsdorff.de target=_blank>www.heinsdorff.de</a>
(Die links wurden am 05.06.2008 getestet.)
