Doch wie es scheint, besinnt man sich in Brüssel eines anderen. Dazu Bayerns Europaministerin Emilia Müller: "Es ist eine gute Nachricht für das deutsche Bäckereigewerbe, wenn die Kommission nun zurückrudert; denn wir brauchen keinen europäischen Einheitsteig und auch keine zusätzliche EU-Bürokratie. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Bäcker auch weiter für ihr gesundes Brot werben dürfen. Deshalb freue ich mich, dass bei der Kommission die Vernunft gesiegt zu haben scheint. Ich gehe davon aus, dass der niedrigere Grenzwert beim Salzgehalt im Brot endgültig vom Tisch ist.
Laut Müller wollte die Kommission vorschreiben, dass nur Brote mit einem Salzgehalt von höchstens einem Gramm pro 100 Gramm Brot mit gesundheitsbezogenen Angaben wie etwa "Vollkornbrot ist gesund" beworben werden darf.
In Deutschland liege der durchschnittliche Salzgehalt von Brot aber bei rund 1,5 Gramm pro 100 Gramm Brot. In Deutschland wäre demnach der überwiegende Anteil der Brotsorten dem Werbeverbot unterworfen.
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