Wie der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (16.-25.01.2009) bekanntgab, sind die Ausfuhren in den ersten zehn Monaten gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs um mehr als 18 Prozent gestiegen. Sie erreichten damit den Rekordwert von 6,4 Mrd. Euro.
Besonders hohe Zuwächse erzielten Fleisch und Fleischwaren: Sie legten über 30 Prozent zu. Aber auch Backwaren (plus 20 Prozent) und Käse (plus 15,5 Prozent) aus dem Freistaat waren jenseits der Grenzen stark gefragt. Bayerisches Bier kann mit einem Plus von zehn Prozent aufwarten.
Vor allem in den Feinschmeckerländern Italien, Österreich und Frankreich sind die bayerischen Produkte sehr begehrt, sie sind nach wie vor die Hauptabnehmer. Den größten Zuwachs allerdings erzielten die bayerischen Spezialitäten in Russland: Hier wurde ein Plus von über 70 Prozent verzeichnet. In die Tschechische Republik gingen in den ersten zehn Monaten 2008 über 30 Prozent mehr Waren aus dem Freistaat als noch im gleichen Vorjahrszeitraum.
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