Deutschland und insbesondere Bayern sind wichtige Exportmärkte der italienischen Insel. Rund 20 Prozent der sizilianischen Agrarproduktion werden in EU-Länder und nach Übersee, insbesondere nach Japan und in die USA, exportiert. Weine und Olivenöle stehen an erster Stelle. Erst zehn Prozent der landwirtschaftlichen Erzeugnisse erfüllen Bio-Kriterien, aber mit deutlich steigender Tendenz, wie expo sicilia-Leiter Guiseppino De Stefano bestätigt. Er rühmt die Vielfalt der sizilianischen Köstlichkeiten: „Viele Völker und Kulturen haben auf der Insel ihre Spuren hinterlassen“. Arabisch-französisch inspiriert sei beispielsweise die Cassatta siciliana, eine üppige Kreation (Foto) aus einem Hefeteig (ähnlich wie Panettone) mit Ricotta, Schokolade, kandierten Früchten, Pistazien. Nach München reisten die Sizilianer besonders gerne: „In München gibt es sehr viel Sympathie für Italien“. Was die Italienische Handelskammer als Veranstalter natürlich mit einkalkuliert hatte.
Besonderen Zuspruchs erfreuten sich in München neben den Weinen (sowieso!) vor allem die Olivenöle, so die biologisch erzeugten, fruchtigen Extravergine-Olivenöle der Marke „Le Terre di Rasalgone“, und Bio-Honig aus dem Hause Apicoltura Giuseppe Conoglio mit raren Sorten wie Johannisbrot-Honig und Kronen-Süßklee (Sulla).
[Text und Foto: Doris Losch]
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