Auf der eigens eingerichteten Internetseite rufen die Institutionen und Berufsverbände der provenzalischen Weinbranche ab sofort Weinfachleute und Endverbraucher auf, eine Petition gegen das Vorhaben der EU zu unterschreiben. Über 18.000 Personen haben bereits unterschrieben.
Als nicht akzeptabel empfinden die provenzalischen Winzer den Kompromissvorschlag der Europäischen Kommission, durch eine freiwillige Angabe auf dem Etikett zu unterscheiden, ob es sich um einen nach traditionellem Verfahren produzierten Rosé ("rosé traditionnel") oder um einen Verschnittwein ("rosé issu de coupage") handelt. Diese Position vertritt auch der französische Agrarminister Michel Barnier, der den Roséweinproduzenten in einer Stellungnahme am 29. März den Rücken stärkte.
Durch die Lockerung der Herstellungsvorschriften befürchten die provenzalischen Roséweinproduzenten eine Verzerrung der Wettbewerbssituation.
Weitere Informationen:
www.coupernestpasrose.com ("Verschnittweine sind keine Roséweine")
www.sopexa.de
