Der Klassiker: Der klassische Bratapfel steckt voller typischer Weihnachtsaromen. Gefüllt wird er mit Rosinen (wahlweise in Rum eingelegt), Marmelade oder Honig, Mandeln, Zimt und Nelken. Das Ganze wird mit einem Stück Butter gekrönt und mit Apfelsaft verfeinert.

Der Westfale: In Westfalen mag man es unkompliziert. Hierzulande wird der Apfel einfach mit einer Masse aus Butter, Mandeln, Rosinen und Zucker gefüllt. Um dem Ganzen ein wenig Pfiff zu verleihen, wird der Apfel anschließend mit Weißwein begossen.

Für Naschkatzen: Dieser Bratapfel ist besonders mächtig und süß – und ist daher genau das Richtige für Leckermäuler. Gefüllt mit zerbröseltem Spekulatius, Marzipan und Eierlikör schmeckt er fabelhaft und zergeht förmlich auf der Zunge.

Beschwipster Bratapfel: Besonders spektakulär ist diese Variante. Nachdem der Apfel mit Rosinen, Butter und Zucker gefüllt wurde, wird er mit Weißwein getränkt und für den Showeffekt mit brennendem Calvados flambiert.

Für Wagemutige: Diese Idee für eine Bratapfelfüllung ist etwas ausgefallener, dafür aber umso interessanter! Sie besteht aus gekochten Trockenpflaumen, die zuvor in Ingwer-Zimt-Wasser eingelegt wurden, gerösteten Sonnenblumenkernen, Honig und Apfelsaft. Eine Karamellsoße aus geschmolzenem Zucker und Sahne rundet das Geschmackserlebnis ab.

Der Deftige: Der Bratapfel mal ganz anders – diese herzhafte Füllung macht den Apfel zu einer leckeren Vorspeise, oder, mit einer entsprechenden Beilage, gar zu einem vollwertigen Hauptgang. Hierbei besteht das Innere des Apfels aus einer Mischung aus Blutwurststücken, Mett, angedünsteten Zwiebeln, zerbröseltem Toast, Ei und Pinienkernen. Gewürzt wird diese mit Salz, Pfeffer und Majoran.

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