Bei der Vorstellung dieser Initiative erklärte DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges: „Im Hotel- und Gaststättengewerbe gibt es viele Möglichkeiten, Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Eine effiziente Verarbeitung von Lebensmitteln ist fester Bestandteil in der Ausbildung. Kluger Einkauf und richtige Lagerung gehören ebenfalls zum Handwerkszeug eines jeden Gastronomen.“
Der DEHOGA hat eine Checkliste zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen herausdgegeben. Sie enthält u.a. Tipps und Hinweise über die Weitergabe von Lebensmitteln, die nicht verbraucht wurden – zum Beispiel an karitative Einrichtungen wie die TAFELN.
Bundesministerin Aigner betonte: „Dass zu viele wertvolle Lebensmittel auf dem Müll landen, liegt oft auch an den Portionsgrößen. Hier brauchen die Verbraucher mehr Wahlmöglichkeiten.“ Die Ministerin plädierte dafür, dass alle Großküchen verbraucherfreundliche Portionsgrößen anbieten sollten. „Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt: Wer im Restaurant essen geht, sollte sich ein Herz fassen und ruhig auch mal nach einer kleineren Portion fragen. Die Restaurantchefs haben auch ein wirtschaftliches Interesse an gastgerechten Portionen und an zufriedenen Kunden, die gerne wiederkommen.“
Weitere Informationen:
www.bmelv.de
www.zugutfuerdietonne.de
www.dehoga.de
