Bei der Vorstellung seines neuen Buches „Meine vegane Küche“ in der Münchner Kochschule „Koch Dich glücklich“ verlockte ein verführerisches Büffet zum Zugreifen. „Vegane Küche ist keine Verzichtsküche, sondern eine Luxusküche“, verkündete der seit vielen Jahren auf vegane Küche spezialisierte Surdham Göb.

Der in Südtirol aufgewachsene Profi hat als Chef in veganen Restaurants international Erfahrungen gesammelt, so in San Francisco, New York und auf Hawaii sowie nicht zuletzt in Indonesien, der Heimat seiner Mutter. „In meinen veganen Rezepten vereine ich Ideen der asiatischen und mediterranen Küche für eine neue vegane Küche.“ Er kocht mit Bioprodukten, die frisch sein müssen – von Ersatzprodukten à la Tofu-Würstchen hält er nichts. Surdham Göb war von klein auf Veganer und zwar nicht aus ideologischen Gründen – die hat man ja als Dreijähriger noch nicht – sondern weil ihm Fleisch, Fisch und Milchprodukte einfach nicht schmeckten. Da half auch der Trick der besorgten Mutter, ihm püriertes Fleisch unters Essen zu mischen, nichts. Er durchschaute die Sache schnell.

Am Büffet wurde herzhaft zugegriffen. Besonderen Zuspruch erfuhren die wunderbare Dhal-Suppe und die Pfannkuchen mit Spinatfüllung. Gerne schlürften die Gäste auch Champagner – die vegane Küche erlaubt erfreulicherweise Alkohol, der ja schließlich rein pflanzlich ist!“

Fazit des vergnüglichen Abends: Ab sofort mindestens ein veganes Rezept wöchentlich, schlemmen ist erlaubt!
[Doris Losch]