Das bestens konzipierte Hotel mit dem attraktiven Kongresszentrum, aber auch die Liebe zur Stadt (O-Ton: „Dresden ist eine der schönsten Metropolen, in denen ich bisher sein durfte“) machten es dem 40-Jährigen verhältnismäßig leicht, sich am neuen Standort sofort einzuleben. Die Einzigartigkeit des Gebäudes, sprich die gelungene Verbindung von historischer Vergangenheit mit modernster Ausgestaltung, haben bereits jeden Gast fasziniert. Der 1913 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Erlweinspeicher wurde für rund 70 Mio. Euro zum Maritim Hotel Dresden umgebaut und 2006 eröffnet. In direkter Anbindung an das Hotel befindet sich das Internationale Congress Center Dresden. Es wird bereits seit seiner Eröffnung im Mai 2004 von Maritim bewirtschaftet.
„Ich bin auch sehr stolz , dieses Haus zu führen, die Größe, die Lage und nicht zuletzt die hoch technische Ausstattung des Hauses – all das macht natürlich viel Spaß“, schwärmt Jörg Bacher. Speziell die Freundlichkeit seiner Mitarbeiter, „die nicht aufgesetzt, sondern herzlich wirkt“, überzeugen den „neuen Kapitän“.
Besonders freut es Bacher, dass er es hier mit einem jungen Team zu tun hat. „Junge Menschen kann man noch führen und formen und sie motivieren“, erklärt er und ergänzt: „Zufriedene Mitarbeiter – das führt auch zu zufriedenen Gästen und das ist schließlich unser aller Ziel.“ Dennoch tut man sich auch hier schwer, Auszubildende für die Hotellerie zu rekrutieren. „Die jungen Leute bleiben weg. Die Hotellerie hat einen schweren Stand, vor allem wegen der ungünstigen Arbeitszeit.“ Ein Argument, das auch in Österreich und in der Schweiz gleichermaßen zu hören ist.
Im Gegensatz zu Großkonzernen bieten private Unternehmen kurze, sehr flexible Entscheidungswege. „Maritim ist ein sehr privat geführtes Unternehmen, das unter äußerst sozial geführten Aspekten gegenüber seinen Mitarbeitern handelt und durchaus auf wirtschaftliche Schwierigkeiten der Mitarbeiter Rücksicht nimmt“, betont Jörg Bacher.
Mit Blick auf den Dresdner Hotelmarkt meint Bacher: „Der große Run auf die Stadt ist vorbei. Dennoch Gästezahlen und Hotelkapazitäten steigen, die Verteilung des Marktes hat begonnen. Mit Blick auf die Kundenstruktur, so weist das Maritim Hotel Dresden mit ca. 70% einen sehr hohen Anteil an deutschen Gästen auf. Die verbleibenden 30% Gäste stammen aus dem europäischen Ausland und teilweise aus Asien.
Der gebürtige Klagenfurter (Jahrgang 1969) ist gelernter Hotel- und Touristikkaufmann sowie ausgebildeter Hotel- u. Gastgewerbeassistent. Zuletzt arbeite er als Hoteldirektor im Maritim Hotel Würzburg, davor in gleicher Position im Maritim Hotel Nürnberg. „Im Laufe meiner Ausbildung habe ich alle Stationen durchlaufen – von der Pike an bis zum Hoteldirektor, von der Theorie bis hin zur knochenharten Tagespraxis.“ Bacher verfügt über die Ausbilderprüfung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main. Seine beruflichen Stationen führten ihn unter anderem in die Schweiz, nach Österreich, Großbritannien, Deutschland und Portugal. Intensive berufliche Erfahrungen erhielt Bacher von Luigi Guarneri, Regionaldirektor bei Maritim Hotel Nürnberg. „Unter seiner Ägide hatte ich eine sehr harte Zeit, aber ich habe auch alles gelernt, was man in unserem Beruf lernen muss“, erinnert sich Jörg Bacher in Dankbarkeit. „Ich wurde gefordert und gefördert, bis ich meinen Weg selbst gehen konnte.“
Zukünftig will Jörg Bacher am Maritim-Standort Dresden den Service am Gast noch weiter ausbauen. „Dazu haben wir als Ausgangsbasis dieses wunderschöne Produkt ´Erlweinspeicher´.“ Das Kongresswesen und die Hotellerie sollen sich im Wesentlichen auf Veranstaltungen und Marketing konzentrieren. Erklärtes Ziel von Jörg Bacher ist es denn auch, keine Bestandsverwaltung zu betreiben, sondern aktiv die Position des Hauses am Markt auszubauen
Weitere Informationen:
www.maritim.de
[Faktenblatt:]
Maritim Hotel & Internationales Congress Center Dresden
Zahl der Zimmer: 328 und Suiten
Kategorie: Vier-Sterne-Superior
Zahl der Mitarbeiter: 240
