„Seit über zehn Jahren führst Du gemeinsam mit Renate das Wiesn-Festzelt Bräurosl der Familie Heide in dritter Generation und mit Daniela und ihrem Mann ist die vierte schon mit an Deck. Dabei bin ich mir sicher, dass der Generationswechsel in der Zukunft schneller, reibungsloser und vor allem einvernehmlicher über die Bühne gehen wird, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Kurz gesagt: Alles wird besser.

Schon knapp nach Eurer Übernahme der Pschorr-Bräurosl habt Ihr die Münchner Bevölkerung im Jahr 2004 mit einem neu gestalteten Festzelt überrascht. Trotz aller Neuerungen blieb das Traditionszelt eine Institution auf dem Münchner Oktoberfest, die gerade bei den traditionsbewussten Münchnerinnen und Münchnern sowie allen Gästen aus der Region beliebt
ist.

Von Herzen danke ich Dir für Eure Gastfreundschaft in der Bräurosl, die zu einem Inbegriff Münchner Lebensart geworden ist. Du weißt ja: Das Oktoberfest beginnt mit dem Anstich im Schottenhamel und endet mit Il Silenzio von den Emporen der Bräurosl ...

Auch wenn der Anfang und das Ende jeder Wiesn sehr spektakulär ist, muss der mittlere Höhepunkt, gewissermaßen das ‚Bergfest’ erwähnt werden: Das Festkonzert aller Wiesn-Kapellen am zweiten Fest-Sonntag wird stets mit seinem Initiator, Deinem Vater Willy Heide, verbunden bleiben und damit an Euren außergewöhnlichen Familienbetrieb erinnern.

Auch wenn sich die öffentliche Aufmerksamkeit voll auf das Wiesn-Geschehen konzentriert, möchte ich die Bedeutung der Heide-Volm in Planegg für die Gaststättenkultur im Münchner Raum aber nicht unerwähnt lassen.“

Quelle: Aktuelle Rathaus Umschau von München, 2. November 2012

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