Nach seiner Ausbildung zum Diakon und einigen Praktika – unter anderem auch im VCH-Hotel Tübingen – bekam Gerhard Mauthe 1957 vom Vorstand des Kirchlichen Dienstes in der Gastronomie Frankfurt am Main den Auftrag, eine neue Begegnungsstätte für junge Menschen im Gastgewerbe – den Kronenhof – und die Gastgewerbe-Seelsorge in der Main-Metropole wieder aufzubauen und einzurichten. Er war – nach dem zweiten Weltkrieg – der erste hauptamtliche Gastgewerbe-Seelsorger der in Deutschland wieder angestellt wurde.
Nach 23-jähriger Tätigkeit in Frankfurt am Main bekam er 1980 von der Inneren Mission München den Ruf, auch in dieser Stadt und im "Tourismusland Nummer Eins" die Gastgewerbe-Seelsorge weiter aus- und aufzubauen. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem hauptamtlichen Dienst (1991) hat sich Mauthe bis heute ehrenamtliche in der Gastgewerbe-Seelsorge und als Vorsitzender des kdg-mdhg Landesverbandes Bayern engagiert. Aber nach 50 Dienstjahren und mit Erreichung seines 80. Lebensjahres möchte er sich nun mehr in den "Ruhestand" zurück ziehen.
Karriere
Diakon Gerhard Mauthe feiert Doppeljubiläum: 50. Dienstjubiläum in der Gastgewerbe-Seelsorge sowie 80. Geburtstag
Diakon Gerhard Mauthe kennt man in München als unermüdlichen Gastgewerbe-Seelsorger, stets aufmerksamen Zuhörer und zupackendem Mann, wenn es gilt, Notlagen zu beheben. Nach 50 Jahren Dienst aus Nächstenliebe und aus Anlass seines 80. Geburtstages zieht sich Diakon Gerhard Mauthe nun von seinem Ehrenamt zurück.
Von Brigitte Karch
