Ausschlaggebend für die Auszeichnung des 2000 in Ibbenbüren, Münsterland, von Raß (42) gemeinsam mit Dr. Christian Schein (40) und Wilhelm Kortlüke (59) gegründeten Unternehmens war das einzigartige, patentierte Herstellungsverfahren. Hierbei wird die Rapssaat geschält und nur der gelbe Kern für die Speiseölherstellung besonders schonend durch die aktive Kühlung der Schneckenpressen kalt gepresst. Unerwünschte Schaleninhaltsstoffe – wie bei der Produktion von herkömmlichen Rapsölen üblich – müssen nicht aufwändig, zum Teil chemisch (Raffination), entfernt werden. Das Ergebnis ist ein feines, mild-nussiges Speiseöl, umweltschonend hergestellt. So haben die Münsteraner bei den Juroren des Deutschen Gründerpreises auch mit ihrem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept besonders gepunktet. Hierzu gehört, dass sämtliche Nebenprodukte, gemäß dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft, wertschöpfend vermarktet oder für die energieautarke Produktion eingesetzt werden. Für die Wirtschaftsexperten der Jury war die rasche Marktdurchdringung ein wichtiges Kriterium: Bereits zwei Jahre nach dem Start der Produktion wurden schwarze Zahlen geschrieben. Heute ist die Teutoburger Ölmühle Marktführer für kaltgepresste Rapsöle.

Weitere Informationen:
|<a href=http://www.teutoburger-oelmuehle.de target=_blank>www.teutoburger-oelmuehle.de</a>| und |<a href=http://www.deutscher-gruenderpreis.de target=_blank>www.deutscher-gruenderpreis.de</a>|

(Die Links wurden am 08.07.2007 getestet.)