"Mit viel Erfolg, großem Engagement, Geschick und Weitblick setzen Sie sich seit vielen Jahren für die Belange unserer rund 6 000 Winzerbetriebe in Franken ein", sagte der Minister in seiner Laudatio. Oestemer habe sich weit über die bayerischen Grenzen hinaus als Repräsentant und Botschafter der fränkischen Weinwirtschaft einen Namen gemacht. Unter der Führung des Unterfranken, der das Amt in schwieriger Zeit übernommen habe, wurden dem Minister zufolge neue Konzepte und Organisationsstrukturen entwickelt, um den fränkischen Weinbau im globalen Weinmarkt zukunftsfähig zu machen.

Der in Leinach im Landreis Würzburg lebende Oestemer führte bis 1996 einen Wein-, Acker- und Obstbaubetrieb. Seit 1997 ist er Präsident des Fränkischen Weinbauverbands, im gleichen Jahr wurde er auch ins Präsidium des Deutschen Weinbauverbands aufgenommen. Daneben ist er in zahlreichen Ehrenämtern tätig: So ist er unter anderem Mitglied im unterfränkischen Bezirksvorstand und in der Landesversammlung des Bayerischen Bauernverbands, seit 1978 gehört er dem Würzburger Kreistag an, von 1972 bis 2002 war er Bürgermeister der Gemeinde Leinach und von 1972 bis 2006 Vorsitzender der Jagdgenossenschaft.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten