Zwei Themenschwerpunkte beherrschten das (aufgezeichnete) Gespräch mit Edith Hornig. Diese fungiert nicht nur als Honorar-Konsulin von Sri Lanka, sondern führt als Präsidentin das 1988 gegründete Österreichische Teeinstitut.

Zum einen ging es in dem Interview um die J. Hornig-Aktivitäten auf dem deutschen Markt. Hier werden Hornig Kaffeemischungen – sie sind alle mit dem Kofrosta-Verfahren veredelt - über „3 plus 1“ Kanäle vertrieben: da ist zunächst der Office-Bereich, gefolgt vom großen Vertriebskanal Fachgeschäfte (ca. 120 Verkaufspunkte) sowie der HoReCa-Bereich. Gewissermaßen in der Pipeline befinden sich Getränke-Logistiker, ein weiterer, attraktiver Absatzmarkt.

Die im März 2010 in München eröffnete J. Hornig Boutique hat sich mittlerweile so viel versprechend entwickelt, das eine behutsame Expansion (O-Ton Edith Hornig: „Warum nicht im hohen Norden Deutschlands?“) angesagt ist. Topaktuell auch: mit den beiden neuen J. Hornig Tee-Spezialitäten Organic Black Tea und Bio Grüntee rundet J. Hornig seine exquisite Tee-Auslese ab und dürfte zugleich den Zeitgeschmack eines anspruchsvollen Teegenießer-Publikums treffen. Ein Teil des Verkaufserlöses fließt in umwelterhaltende Projekte in Sri Lanka.

Zum anderen zeichnete Edith Hornig, charmante Kaffee- und Tee-Expertin, ein realistisches Bild der Wiener Kaffeehauskultur von heute.

Ein abschließender Abstecher ins Persönliche: am Ende des Gesprächs verrät Konsulin Edith Hornig, welche Kaffeespezialität sie als Chefin einer traditionsbewussten Kaffee-Manufaktur persönlich favorisiert.
[Brigitte Karch]

Weitere Informationen:
www.hornig.at