Es handelt sich dabei um die Förderung von Schülercafés, bei denen Schülerinnen und Schüler eigenständig die Verpflegung ihrer Mitschüler übernehmen und dabei selbst entscheiden, was sie anbieten und wie sie es selbst zubereiten.

Die derzeit landesweit 200 Schülercafés seien sehr erfolgreich und ein wichtiger Beitrag für eine gesündere Schulverpflegung, sagte Ernährungsminister Helmut Brunner, als er das Konzept an einer Münchner Städtischen Realschule vorstellte. Als Initialzündung stellt der Freistaat für die Einrichtung eines Schülercafés jeweils bis zu 4.500 Euro Fördermittel bereit, der laufende Betrieb muss sich aber selbst tragen.

Ziel ist, dass die Wertschätzung für frische Lebensmittel verbessert und der Grundstein für ein dauerhaft gesundes Essverhalten gelegt werden. „Die Schüler sind hoch motiviert, weil sie gemeinsam Verantwortung übernehmen und kreativ sein können“, meinte der Minister. Entsprechend vielfältig sind die Angebote. Die Palette reicht vom selbstgemachten Frühstück über frische Pausensnacks mit Obst, Gemüse und Milchprodukten bis hin zum kleinen Mittagimbiss.

Schülercafés gibt es derzeit in Bayern an gut 100 Haupt- und rund 50 Förderschulen. Die übrigen 50 verteilen sich auf Realschulen, Gymnasien und Berufliche Schulen. Ansprechpartner für interessierte Schulen sind die regionalen Vernetzungsstellen „Schulverpflegung“ an den acht bayerischen Schwerpunktämtern für Ernährung.
[brä]

Weitere Informationen:
www.schulverpflegung.bayern.de