Zum einen ist es die aktuelle Ausstellung „Weißes Gold vom Meeresgrund – die Wanli Expedition“. Zum anderen sind es Weine aus den eigenen Weinbergen – beides faszinierend für Besucher und Kenner edler Tropfen.
Ein Blick in die Geschichte zeigt: Seit dem 12. Jahrhundert ist der Weinbau im mittleren Saaletal schon nachweisbar. Im Mittelalter umfasste die Weinbaufläche im Gebiet von Saale und Unstrut etwa 10.000 ha, heute sind nur noch ca. 700 ha verblieben.
Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhhunderts ging der Weinbau an der Saale zurück. Genau dieser Tradition des mittelalterlichen Saaleweinbaus folgend, legte der Förderkreis Leuchtenburg im Jahre 2000 einen Weinberg mit 2.000 Rebstöcken der Sorte Weißer Gutedel und Blauer Portugieser an. Ihr Einsatz wird mit dem neuen Wein besonders gewürdigt. Gleich zweimal ist der Weiße Gutedel heute ausgezeichnet worden: Silber und Bronze.
Keine wirtschaftlichen Kriterien haben den Weinberg entstehen lassen, sondern tatsächlich die Idee der lebendigen Geschichte. Das beweist etwa auch, dass die Mitglieder des Förderkreises ehrenamtlich am Wein arbeiten. Und das mit Erfolg! Denn kürzlich zeichneten der Weinbauverband Saale-Unstrut e. V. und der Markgräfler Wein e. V. den Weißen Gutedel der Leuchtenburg mit den Prädikaten „Silber“ und „Bronze“ aus. Mit der Begründung: „Sehr gute Qualität“ und „hervorragender Geschmack“.
„Es sind keine großen Mengen, die das Weingut Zahn aus unserem Weißen Gutedel keltert“, heißt es seitens der Leuchtenburg. Exklusivität pur, denn es entstehen lediglich etwa 700 Flaschen jährlich.
Weinliebhaber können diese erlesenen Weinraritäten vor allem auf der Leuchtenburg selbst oder in der Touristinformation des Tourismusverbandes käuflich erwerben. Allerdings (möglichst) nicht ohne zuvor durch die Leuchtenburg zu schlendern und sich von den kulturellen Angeboten faszinieren zu lassen ...
Weitere Informationen:
www.leuchtenburg.de
www.brikada.de
